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Compaq Computer: Flaue Ergebnisse und Aussichten

Der PC-Hersteller Compaq Computer, der von Hewlett-Packard übernommen werden soll, musste im dritten Quartal einen Verlust von sieben Cents pro Aktie melden. Damit lag der Fehlbetrag nicht nur am unteren Ende der Managementprognosen, sondern verfehlt auch die durchschnittlichen Prognosen des Marktes um einen Cent. Aufgrund einer anhaltenden Flaute bei IT Investitionen von Unternehmen, wurden zudem die Prognosen für das vierte Quartal leicht reduziert. "Wir gehen von keinen dramatischen Veränderungen bei den IT Investitionen aus, vor allem nicht während des ersten Halbjahres 2002", so Vorstand Michael Capellas. Das Management rechnet während des vierten Quartals mit einem Umsatz in der Spanne von 7,6 bis 7,8 Milliarden Dollar und einem Verlust von drei Cents pro Aktie. Analysten peilten einen Umsatz von 8,2 Milliarden Dollar und ein ausgeglichenes Ergebnis an. Bereits im dritten Quartal rutschte der Umsatz im Vergleich zum Vorjahr um satte 33 Prozent auf 7,5 Milliarden Dollar ab. Einige Analysten vermuten, dass die noch anstehende Fusion mit Hewlett-Packard bei Kunden für Verunsicherung geführt hat und einige ihre Aufträge daher vertagt haben. Gekoppelt mit dem aggressiven Preiskampf in der Branche, gerieten auch die Margen weiter unter Druck. Die Brutto-Margen fielen im Vergleich zum Vorjahr um 4,1 Prozent auf 19,9 Prozent. Ein ziemlich grosser Rückgang wenn man bedenkt, dass die Kosten gleichzeitig um 289 Millionen Dollar reduziert werden konnten. Capellas geht davon aus, dass sich sowohl die Konjunktur als auch die IT Ausgaben ab der zweiten Jahreshälfte wieder anziehen werden.

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