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Compaq-Zahlen stützen die Computerwerte

Die Ertragssaison lohnt sich für das Technologiebarometer: Der Nasdaq-Index eröffnet, gestützt von Siebel und den Computerwerten, in der Gewinnzone. Der Dow Jones Index startete in der Verlustzone, dreht dann aber ins Plus. Ganz oben auf der Dow-Gewinnerliste stehen Microsoft, Intel und Hewlett-Packard.

NEW YORK. Als Nasdaq-Sieger startet Siebel Systems in den Tag. Der Hersteller von Unternehmens-Software hat seinen Gewinn im vierten Quartal mehr als verdoppelt. Das Unternehmen schlägt die Analystenschätzungen mit einem Ertrag von 20 Cents pro Aktie um fünf Cents. Der Hersteller von Unternehmens-Software verbesserte seinen Gewinn gegenüber dem entsprechenden Vorjahresquartal um elf Cents. Das Management erwartet, das der Umsatz des laufenden Quartals die Konsensschätzungen übertreffen wird.



Compaq schürt wieder Hoffnung, dass sich Computerhersteller auch während der schwachen Konjunktur über Wasser halten können. Der Computerhersteller übertrifft die Gewinnerwartungen der Analysten mit einem Gewinn von 30 Cents pro Aktie um einen Cent. Der Umsatz stieg im vierten Quartal auf 11,5 Milliarden Dollar und legten damit im Vorjahresvergleich um 19 Prozent zu. Compaqs starkes Kerngeschäft, das internationale Wachstum und die hohe Profitiabilität im Servicebereich haben zum guten Ergebnis geführt. Im laufenden Jahr soll der Gewinn um 20 bis 25 Prozent wachsen. Compaq und andere Branchenkollegen wie Sun Microsystems, Dell und Apple tendieren vorbörslich starker.



Broadcom

tendiert trotz guter Quartalszahlen im Minus. Der Hersteller von Chips für Kabelmodems konnte die Verkäufe im vierten Quartal mehr als verdoppeln. Über 376,1 Millionen Dollar konnte Broadcom im vergangenen Vierteljahr umsetzen. Im laufenden Jahr will das Unternehmen seinen Umsatz noch einmal verdoppeln. Broadcom hat einen Gewinn von 32 Cents je Aktie gemeldet. Das ist ein Cent mehr als die Wall Street erwartet hat. Merrill Lynch und Morgan Stanley empfehlen zum "aggressiv kaufen". Nur die Credit Suisse First Boston kürzt das Kursziel und die Gewinnschätzungen.



Network Appliance

steht im frühen Handel auf dem Nasdaq Verlierplatz. Goldman Sachs nehmen Network Appliance von der Empfehlungsliste. Die neue Bewertung heißt nun nur noch "Market Outperformer".Die Analysten sehen zur Zeit eine nachlassende Nachfrage in wichtigen Schlüsselmärkten. Insbesondere die Ausgaben von Telekommunikations-Unternehmen und Internetunternehmen. werden wahrscheinlich abnehmen, heißt es.



Die Aktien von Lucent Technologies verteuern sich um fünf Prozent. Der größte Hersteller von Telekommunikations-Ausrüstung hat miserable Zahlen gemeldet. 30 Cents Verlust pro Aktie hat Lucent im vierten Quartal eingefahren, 27 Cents waren erwartet. Doch die Umstrukturierungen, die Lucent im Zuge der Ergebnsimeldung bekannt geben hat, gefällt den Anlegern. 10.000 Mitarbeiter und damit zehn Prozent des Personals sollen entlassen werden. Darüber hinaus will einige Produktionsstätten schließen und die Produktpalette verkleinern.

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