Computerbau
Fujitsu Siemens strebt bessere Margen an

Der Computerbauer Fujitsu Siemens will im kommenden Geschäftsjahr 2002/03 trotz des schwachen Gesamtmarktumfeldes wachsen.

HB/rtr HANNOVER "Wir erwarten ein Umsatzwachstum im unteren einstelligen Prozentbereich, bei rund fünf Prozent insgesamt", sagte Fujitsu Siemens-Chef Adrian Hammerstein am Mittwoch auf der Technologiemesse CeBIT in Hannover. Dabei wolle sich das Unternehmen weiter auf höhermargige Produkte für Firmenkunden sowie auf kleinere und mittelgroße Unternehmen konzentrieren. Das Joint Venture von Siemens und Fujitsu hoffe von einer Konjunkturerholung profitieren zu können, hieß es. Derzeit seien aber noch keine Anzeichen für eine anziehende Nachfrage im Firmenkundengeschäft zu erkennen.

Für das am 31. März endende Geschäftsjahr 2001/02 erwartet die Firma erstmals seit der Gründung 1999 einen Gewinn. Es sei mit einem Gewinn vor Steuern von zehn Millionen Euro nach einem Verlust im Vorjahr von 71 Millionen Euro im Vorjahr zu rechnen, sagte Hammerstein. Der Umsatz werde um rund neun Prozent sinken auf 5,4 Milliarden Euro von zuvor 5,9 Milliarden Euro. Auch im kommenden Jahr wolle man profitabel sein, trotz eines möglicherweise erneuten Rückgangs der Unternehmensausgaben im Bereich Informationstechnologie (IT). Der Markt für Mobilfunkprodukte werde jedoch wachsen.

Fujitsu Siemens will den Anteil höhermargiger Produkte wie Server, Speicherlösungen und Services (Enterprise Products) weiter ausbauen. Für 2001/02 rechne man mit einem Anteil von 13 Prozent nach zwölf Prozent im Vorjahr. Für 2002/03 sei ein Anteil von 16 Prozent geplant, sagte Hammerstein.

Zum Ausbau des Geschäfts mit kleinen und mittelgroßen Unternehmen (KMU) seien zwei paneuropäische Vertriebspartner ernannt worden sowie zehn Millionen Euro unter anderem in eine elektronische Handelsplattform investiert worden, sagte Hammerstein.

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