Computerhandel statt Gestik
Parketthandel wird immer unbedeutender

Wild gestikulierende Händler auf dem Börsenparkett - dieses traditionelle Bild der Wertpapierbörsen gehört der Vergangenheit an.

ap FRANKFURT/MAIN. Wild gestikulierende Händler auf dem Börsenparkett - dieses traditionelle Bild der Wertpapierbörsen wird immer stärker durch den elektronischen Handel ersetzt. In der neuen Ausgabe ihres "Fonds-Magazins" berichtet die DGZ-DekaBank vom "Ende des Parketts".

"Allein an der Frankfurter Börse werden inzwischen mehr als 80 % des Aktienumsatzes über das elektronische Handelssystem Xetra abgewickelt." Vom gesamten Umsatz aller deutschen Börsen - also neben Frankfurt noch Berlin, Bremen, Düsseldorf, Hamburg, Hannover, München und Stuttgart - entfielen insgesamt mehr als 80 % auf die Frankfurter Wertpapierbehörde.

An den acht deutschen Börsen sind die Umsätze in den vergangenen zehn Jahren nachgerade explodiert: Sie haben sich von 1,2 Billionen auf 6,1 Billionen Euro mehr als verfünffacht. Wegen der großen Kapitalbeträge und wegen der besseren Transparenz für Investoren habe sich weltweit längst der elektronische Handel per Computer durchgesetzt, berichtet die Bank.

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