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Computerhersteller Acer will Produktionsstätten schließen

Reuters/vwd TAIPEH. Der Computerhersteller Acer aus Taiwan sieht ungeachtet der jüngsten Gewinnwarnungen von Mitbewerbern keine Notwendigkeit, seine jüngst revidierten Ergebnis-Prognosen für das laufende Jahr weiter nach unten zu schrauben. "Wir dürften keine Probleme damit haben, unser Reingewinn-Ziel von acht Milliarden Taiwan-Dollar (rund 542 Millionen Mark) für 2000 zu erreichen", sagte der Senior Vice President des Unternehmens, Philip Peng, am Mittwoch vor Journalisten in Taipeh. Dazu soll seinen Angaben zufolge ein operativer Gewinn von 1,3 Milliarden Taiwan-Dollar aus Verkäufen von PCs und Zubehör beitragen.

Acer hatte im Oktober seine Reingewinn-Prognose für das laufende Jahr um ein Drittel herab gesetzt. Zugleich war die Umsatzschätzung auf 105 Milliarden von zuvor 150 Milliarden Taiwan-Dollar gesenkt. In den vergangenen Wochen hatten die Computerhersteller Gateway, Apple und am Dienstag auch Compaq ihre Prognosen nach unten geschraubt.

Acer schließt Berichten zufolge weltweit die Hälfte seiner Produktionsstätten. Auch die deutsche Fertigung im schleswig-holsteinischen Ahrensburg sei von der Maßnahme betroffen, berichtet das Online-Fachmagazin "informationweek", Poing, am Mittwoch. Die Ankündigung sei "informationweek" zufolge möglicherweise unbeabsichtigt in einer Acer-Gegendarstellung zu einem Interview gemacht worden.

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