Computernetze brachen zusammen
New York versinkt im Chaos

Alle Flughäfen sind gesperrt, öffentliche Gebäude wie der Hauptsitz der Vereinten Nationen und die Börse sind evakuiert. Aller Verkehr ist zum Erliegen gekommen, die Polizei hat alle Zufahrtsstraßen und Tunnels verbarrikadiert. Kein Zug fährt mehr, kein Bus und keine U-Bahn.

dpa NEW YORK. Überall gellen die Sirenen von Feuerwehren, Ambulanzen und Polizeifahrzeugen. Menschen laufen in Panik durch die Straßen, tauschen auf der Straße die jüngsten Nachrichten aus. Taxifahrer geben die Informationen aus ihrem Autoradio an die Fußgänger auf der Straße weiter.

Gut eine Stunde nach dem zweifachen Anschlag auf das World Trade Center sah man im Fernsehen den südlichen der Zwillingstürme kollabieren. Wenig später das Unfassbare: Auch der zweite Turm stürzt ein. Das WTC, das die Skyline von Ney York so herausragend prägte, gibt es nicht mehr.

Fensterglas und Teile des Wolkenkratzers prasseln im Umkreis von hunderten von Metern auf die Straße. Ein örtlicher Fernsehsender berichtet, dass auch zum Zeitpunkt der Einsturzes noch immer zahlreiche Menschen in Büros unterhalb der Einschlagstelle gesichtet werden.

Bürgermeister Guiliani versuchte zu beruhigen

New Yorks Bürgermeister Rudolph Giuliani versuchte, die Bürger der Millionenmetropole zu beruhigen: «Keine Stadt der Welt ist besser auf einen Terroristenanschlag vorbereitet als New York.» Doch seine Stadt ist wie abgeschnitten vom Rest der Welt. Alle Telefonnetze in und um New York sind zusammengebrochen. Menschen auf der Straße versuchen verzweifelt, ihre Angehörigen per Handy zu kontaktieren. Selbst Computernetze sind nach CNN-Angaben unter den chaotischen Bedingungen kollabiert.

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