Computerstimme liest Kurz-Briefchen vor
SMS sollen auch im Festnetz für Umsatz sorgen

Ab sofort lassen sich die Handy-Kurzmitteilungen SMS nicht nur ans Handy, sondern auch an klassische Festnetz-Telefonanschlüsse versenden.

DÜSSELDORF. Die Handhabung ist bei allen Mobilfunkanbietern gleich einfach: Die SMS-Nachricht wie gewohnt auf dem Handy eintippen. Als Empfängernummer wird an Stelle einer Mobilfunk-Rufnummer einfach die gewünschte Festnetznummer einschließlich der Ortsnetzvorwahl angegeben. Wird eine SMS an ein nicht SMS-fähiges Endgerät geschickt, wird dem Empfänger die Nachricht vom Sprachcomputer automatisch vorgetragen. Ist der Adressat einer SMS ins Festnetz nicht erreichbar, versucht der Service stündlich, die Nachricht abzusetzen. Konnte die Kurznachricht nach 48 Stunden immer noch nicht vorgelesen werden, wird sie kurzerhand gelöscht.

Als erstes Mobilfunkunternehmen war E-Plus mit seinem "SMS-to-Speech"-Angebot auf dem Markt. Doch auch die Konkurrenten D2-Vodafone und T-Mobil bieten mittlerweile eigene vergleichbare Dienste an.

Vorteil bei der Telekom-Tochter: Kann die SMS nicht auf dem Festnetz-Telefon des Empfängers zugestellt werden, wird sie als Sprachnachricht in seiner T-NetBox abgelegt. Voraussichtlich mit der breiten Einführung SMS-fähiger Festnetztelefone in Kürze können die SMS dann auch im Klartext zu Hause abgelesen werden.

"Mit dem Dienst SMS-zu-Festnetz treiben wir die Integration unterschiedlicher Kommunkationsmedien im Interesse unserer Kunden konsequent voran", sagt Klaus Tebbe, Geschäftsführer Marketing bei T-D1. Für den SMS-Versand innerhalb des Festnetzes will die Telekom 15 Pfennig je Kurznachricht berechnen, und für 39 Pfennig soll der SMS-Versand sogar an Festnetz-Faxgeräte funktionieren. Ansonsten kostet der Service bei allen Mobilfunkanbietern 39 Pfennig pro SMS.

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