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Computerwerte fallen

Der gesamte Computersektor fischt im Trüben. Er schickt den Dow Jones und der Nasdaq Index in die Tiefe. Auch die Ungewissheit über die Präsidentschaftswahl wirkt sich negativ auf den New Yorker Markt aus.

Dell

fällt mit über 18 Prozent in den Abgrund. Der Computer-Konzern reduzierte gestern die Umsatzprognosen für das kommende Geschäftsjahr um zehn Prozentpunkte. Auch die Zahlen für das dritte Quartal sorgen nicht für Euphorie. Der Umsatz stieg im Vergleich zum Vorjahreszeitraum nur um 22 Prozent, der niedrigste Anstieg seit sechs Jahren. Investoren befürchten nun, dass die Dells nachlassendes Gewinnwachstum beispielhaft für die gesamte Wachstumsbranche sein könnte.



Die Aktien der Dell Konkurrenten IBM, Compaq und Gateway fallen. Belastend wirken sich Befürchtungen vor Absatzschwierigkeiten von Computern auch auf den Chip- und Softwaresektor aus. Microsoft und Oracle verlieren. Intel trifft es besonders hart, nachdem Morgan Stanley den weltgrößten Chiphersteller am Morgen abgestuft hat.



Der Einzelhandelssektor tendiert schwächer. Home Depot und Wal-Mart belasten den Dow Jones Index. Kommende Woche werden die großen Einzelhandelsketten Zahlen melden. Investoren befürchten, nachdem Best Buy und Kmart gestern schwache Ergebnisse vorgelegt hatten, auch die großen Ketten könnten mit ihren Quartalszahlen enttäuschen.



Pharma- und Gesundheitswerte tendieren stärker. PacificCare Health Systems, die größte Krankenversicherung der Vereinigten Staate gewinnt nach guten Quartalszahlen. Auch die Getränkebranche läuft gut. Merrill Lynch wertet den gesamten Sektor auf und erhöht die Kursziele für Pepsi, Coca-Cola und Anheuser Bush, den Hersteller von Budweiser Bier. Investoren suchen Zuflucht in defensive Werte.



Walt Disney

kann Verluste vom Vortag heute wieder leicht wett machen. Das Medienkonglomerat erfährt heute Unterstützung von Goldman Sachs. Die Investmentbank bestätigt Disney auf der Empfehlungsliste. Gestern rutschte die Aktie über zehn Prozent ab. Spekulationen über geringere Werbeeinnahmen in den kommenden Quartalen belasteten den gesamten Mediensektor.

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