Computerwurm kehrt nicht zurück
Wiederauferstehung von "Nimda" offenbar ausgefallen

Die von Sicherheitsexperten erwartete Wiederauferstehung des gefährlichen Computerwurms "Nimda" ist offensichtlich ins Wasser gefallen.

dpa HAMBURG. "Wir haben den ganzen Tag über alles geprüft, aber wir haben nichts gefunden", sagte John Harrington vom britischen E-Mail-Sicherheitsunternehmen Mesage-Lab nach einem Bericht des Onlinebranchendienstes "Cnet" vom Samstag.

Virus-Experten hatten in der vergangenen Woche einen Zeitcode in dem Wurm ausgemacht, der sich möglicherweise exakt zehn Tage nach dem ersten Auftreten aktiviert. Danach hätte der Wurm am vergangenen Freitag erneut das Internet attackieren müssen. "Aus dem Bauch heraus haben wir aber das Gefühl, dass gar nichts passieren wird", sagte Harrington. Auch von anderen Sicherheitsunternehmen wurden keine Meldungen über eventuelle Attacken oder Schäden bekannt.

Nach einhelliger Meinung der Experten weltweit ist "Nimda" um ein vielfaches gefährlicher und effizienter als bislang bekannte Sabotage-Software. Er nutzt die erfolgreichsten Merkmale von Viren und Würmern und verbreitet sich auf verschiedenen Wegen. Nach seinen Attacken hinterlässt "Nimda" Sicherheitslücken, die den Rechner für Datenzugriffe von außen öffnen. Hersteller von Antiviren-Software hatten bereits Stunden nach dem ersten Auftreten der Sabotage- Software im Internet Updates und Patches zum Schutz bereitgestellt.

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