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Conexant: Umsatzwarnung und Arbeitsplatzabbau

Conexant Systems hat Anleger gewarnt, dass die Umsätze im zweiten Quartal um 40 Prozent zurückgehen werden. Gegenüber Einnahmen von 246 Millionen Dollar erwartet der Hersteller von Kommunikationschips nur noch 410,4 Millionen Dollar. Die augenblicklichen Prognosen des Unternehmens belaufen sich auf einen Verlust von 35 bis 40 Cents pro Aktie. Als Konsequenz wird der Hersteller von Kommunikationschips ein Fünftel der Belegschaft und damit 1.500 seiner Arbeitsplätze abbauen.

Conexant leidet insbesondere unter stark nachlassender Nachfrage und extrem hohen Lagerbeständen seiner Kunden. Eine Erholung ist derzeit nicht in Sicht, so CEO Dwight Decker in einer Presseerklärung. Neben dem Arbeitsplatzabbau werden vorrübergehend drei Produktionsstätten geschlossen. Durch die Umstrukturierungen sollen jährlich 200 Millionen Dollar eingespart werden. Darüber hinaus werden die Gehälter des Managements um zehn Prozent gekürzt. Zusätzlich sucht Conexant Käufer für seinen Bildverarbeitungsbereich.

Conexants Warnung kam kurze Zeit, nachdem Konkurrent PMC-Sierra sowohl eine Warnung als auch Jobkürzungen angekündigt hatte.

Conexants Aktie tendierte im frühen Handel um fast fünf Prozent schwächer.

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