Connex im Internet
Bahn gibt in Fahrplanstreit vorerst nach

Die Deutsche Bahn hat im Streit um die Aufnahme von Konkurrenzangeboten in ihren Fahrplan in einem Teilbereich vorerst eingelenkt. Das Unternehmen nahm am Freitag mit der so genannten Lausitzbahn (Cottbus-Stralsund) auch die zweite Fernverbindung des Konkurrenten Connex zumindest in ihre Internet-Auskunft auf.

HB/dpa BERLIN. Damit entspricht die Bahn zunächst einem vorläufigen Beschluss des Berliner Landgerichts. Dieses hatte auch die Aufnahme des Connex-Zugpaares Gera-Berlin-Rostock in die elektronischen Medien der Bahn angeordnet.

Die Bahn lehnt trotz der Fälle eine Aufnahme von Konkurrenz-Verbindungen in ihre Kundeninformationen weiter entschieden ab. Sie setzt dabei auf eine grundsätzliche Klärung durch das Gericht in einem Hauptsacheverfahren. Connex, eine Tochter des französischen Vivendi-Konzerns und einziger Bahn-Wettbewerber im Fernverkehr, hat jedoch bisher noch keine Klage in der Hauptsache erhoben, um die vorläufige Praxis der Bahn auch endgültig einzuklagen. Das Berliner Landgericht hat Connex dafür eine Frist bis zum 19. Februar gesetzt.

Connex hat laut Bahn vor Gericht argumentiert, dass ohne eine Aufnahme seiner Angebote in die elektronischen Fahrplanmedien der Deutschen Bahn AG der Betrieb eingestellt werden müsste. Etwa 30 % der Fahrgäste würden Connex zufolge nur deshalb das Angebot nutzen, weil die Bahn in ihrem Medium dafür werbe.

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