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Constantin schreibt Verlust

Der Münchener Filmproduzent Constantin ist im vergangenen Jahr nach der Anwendung neuer Bilanzierungsregeln in die roten Zahlen gerutscht.

rtr MüNCHEN. Nach Steuern habe Constantin 2001 einen Verlust von 10,7 Mill. ? verbucht, nach einem Gewinn im Jahr zuvor von 8,7 Mill. ?, teilte das am Neuen Markt gelistete Unternehmen am Dienstag mit. Darin seien jedoch Produktionskosten von 12,5 Mill. ? enthalten, die Constantin durch die neuen Richtlinien in seine Bilanz habe nehmen müssen. Bereinigt um die Bewertungsanpassungen lag das Ergebnis vor Steuern und Zinsen (Ebit) bei 2,1 Mill. ? und damit am unteren Ende der eigenen Prognose von zwei bis fünf Mill. ?.

Der Umsatz stieg den Angaben zufolge 2001 um sieben Prozent auf 127,3 Mill. ?. Die liquiden Mittel zum Ende des Jahres bezifferte das Unternehmen mit 79,9 Mill. ?. Für das laufende Jahr rechne Constantin nur mit einer moderaten Umsatzsteigerung und einer Ebit-Marge zwischen zwei und fünf Prozent.

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