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Conti-Chef: Zeit großer Akquisitionen ist vorbei

Für den Continental-Konzern in Hannover ist "die Zeit großer Akquisitionen" vorbei. Das Unternehmen setze künftig mehr auf Kooperationen und Konzentration auf profitable Geschäfte, sagte der neue Vorstandsvorsitzende Manfred Wennemer am Dienstag in Hannover.

dpa HANNOVER. Conti sei in eine "Konsolidierungsphase" und damit von der "dreispurigen Autobahn" auf eine gut ausgebaute Bundesstraße mit Tempolimits gewechselt. Ein vorrangiges Ziel sei der Schuldenabbau.

Deshalb habe das Unternehmen ein "massives" Programm zur Senkung der Kosten entwickelt, das unter anderem einen Einstellungsstopp und eine Kürzung der Investitionen enthalte. Alle Unternehmensteile würden auf den Prüfstand gestellt. Dabei werde sich der Konzern eventuell von einzelnen Bereichen trennen, andere hingegen ausbauen. Einzelheiten nannte Wennemer nicht. Er hatte Mitte September Stephan Kessel abgelöst, der wegen unterschiedlicher Auffassungen über die Unternehmensstrategie als Conti-Chef ausgeschieden war.

Wennemer bezeichnete trotz des Verbleibs der ContiTech im Konzern die Ausrichtung auf Fahrwerkskompetenz mit elektronischen Brems- und Sicherheitssystemen als richtig. Für ContiTech habe kein angemessener Preis erzielt werden können. Anders als im traditionellen Reifengeschäft seien in diesem Segment zweistellige Wachstumsraten auch dann möglich, "wenn die Automobilkonjunktur etwas lahmt".

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