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Conti steigert Ebit im 3. Quartal deutlich - Prognose für 2005 angehoben

Der Autozulieferer Continental hat im dritten Quartal den operativen Gewinn (Ebit) im zweistelligen Prozentbereich gesteigert und die Prognose für das kommende Jahr angehoben.

dpa-afx HANNOVER. Der Autozulieferer Continental hat im dritten Quartal den operativen Gewinn (Ebit) im zweistelligen Prozentbereich gesteigert und die Prognose für das kommende Jahr angehoben. Für 2005 sei er sicher, dass Conti "Umsatz und Ertrag des Jahres 2004 toppen werde", sagte Conti-Vorstandschef Manfred Wennemer am Freitag in Frankfurt. Bislang war der Konzern davon ausgegangen, die Vorjahreswerte lediglich erreichen, aber nicht übertreffen zu können. Die Aktie gehörte mit einem Plus von 0,85 Prozent auf 41,69 Euro bis 16.07 Uhr zu den neun Gewinnern im 30 Werte umfassenden Dax .

Der operative Gewinn ohne Restrukturierungskosten habe im dritten Quartal im Vergleich zum Vorjahr im zweistelligen Prozentbereich zugelegt. Im Gesamtjahr werde das Ebit "um mindestens 120 Mill. Euro" über dem Ergebnis von 2003 (855 Mill. Euro) liegen, bestätigte er frühere Angaben.

Wie die Finanz-Nachrichtenagentur dpa-AFX darüber hinaus aus Kreisen erfuhr, hat die Europäische Kommission die Phoenix-Übernahme unter Auflagen genehmigt. Wennemer sagte hierzu, Conti habe "kleine Konzessionen" gemacht. Die EU werde ihre Entscheidung offiziell in zwei Wochen bekannt geben. Die Auflagen betreffen die Conti-Sparten Transportbänder, Fluid (Schläuche) und Luftfedern. Wennemer betonte, das Übernahmeangebot für die verbliebenen Phoenix-Aktionäre von 15 Euro je Aktie werde nicht nachgebessert.

Dies sei ein fairer Wert. Der Conti-Chef teilte mit, dass man in den USA von einem Autokonzern einen Großauftrag für ESP-Sicherheitssysteme erhalten habe. Dieser habe ein Volumen von 80 Mill. Euro. Der Rückzug aus dem Reifen-Joint-Venture in Russland werde Kosten in niedriger zweistelliger Millionenhöhe verursachen.

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