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Continental-Chef Manfred Wennemer fordert Einführung der 43-Stunden-Woche

In Deutschland sollte nach Ansicht des Vorstandsvorsitzenden der Continental AG, Manfred Wennemer, die 43-Stunden-Woche eingeführt werden. "Es ist nicht einzusehen, dass wir kürzer arbeiten als etwa in der Schweiz, wo 42 Stunden der Regelfall sind", sagte Wennemer dem Magazin "Focus".

dpa-afx HANNOVER. In Deutschland sollte nach Ansicht des Vorstandsvorsitzenden der Continental AG, Manfred Wennemer, die 43-Stunden-Woche eingeführt werden. "Es ist nicht einzusehen, dass wir kürzer arbeiten als etwa in der Schweiz, wo 42 Stunden der Regelfall sind", sagte Wennemer dem Magazin "Focus". Eine mehrjährige Lohnpause hält er dagegen nicht für erforderlich. Erhöhungen sollten sich in den nächsten drei Jahren aber auf den Inflationsausgleich beschränken, sagte Wennemer.

Nach Ansicht von Wennemer braucht das Land eine neue Aufbruchstimmung wie beispielsweise nach dem Zweiten Weltkrieg. "Unsere Eltern und Großeltern haben unter viel härteren Bedingungen länger gearbeitet, um Deutschland wieder aufzubauen."

Eine klare Absage erteilte er einer Offenlegung einzelner Vorstandsgehälter. "Ich halte das für Blödsinn. Das bringt Aktionären und Analysten keine zusätzlichen Informationen." Auf Grund des öffentlichen Drucks sei aber davon auszugehen, dass auch Continental demnächst die Gehälter veröffentlicht. "Ob schon 2004 entscheidet nicht der Vorstand, sondern der Aufsichtsrat."

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