Continental hofft auf neuen Auftrag
Ford ruft Reifen auch in Europa zurück

Der zweitgrößte amerikanische Autokonzern Ford Motor will im Rahmen seiner breit angelegten Rückrufaktion auch in Europa Firestone-Reifen umtauschen, die auf verschiedenen Geländewagen montiert sind.

kk NEW YORK. Ein Sprecher von Ford bestätigte, dass der Autokonzern die betroffenen Autos - insgesamt rund 23 000 - mit neuen Reifen ausstatten werde.

Nun buhlen verschiedene Hersteller darum, die benötigten Reifen zu liefern. Continental, Michelin und Goodyear haben ihre Produktion nach eigenen Angaben bereits hochgefahren. Goodyear hofft, mehr als die Hälfte der Reifen zu liefern.

Insgesamt 13 Mill. Reifen sollen ausgewechselt werden

Nach einer Serie von teilweise tödlichen Unfällen in USA hatte Ford im Mai angekündigt, insgesamt 13 Mill. Firestone-Reifen auszuwechseln. Die Kosten der Umtauschaktion belaufen sich nach Schätzungen von Ford auf 2,1 Mrd. $. Von der Aktion sind vor allem die beliebten Explorer-Geländewagen betroffen. Im vergangenen Sommer hatte Ford bereits 6,5 Mill. Reifen zurückgerufen.

Die US-Verkehrsbehörde hat Untersuchungen eingeleitet. Wer Schuld an der Unfallserie trägt, bleibt aber weiterhin umstritten. Firestone hat wegen des Streits inzwischen die Geschäftsbeziehungen zu Ford in Amerika abgebrochen.

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