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Continental: Letzte Übernahmefrist für Phoenix ausgelaufen - 75,96 Prozent

(dpa-AFX) Hannover - Der Automobilzulieferer Continental < CON.ETR > kann nach Ablauf der gesetzlich vorgeschriebenen zweiwöchigen Fristverlängerung für das Übernahmeangebot für die Phoenix AG < PHO.ETR > nun über 75,96 Prozent der Aktien des Hamburger Konkurrenten verfügen. Das teilte Continental am Samstag in Hannover mit. Continental zahlt den Aktionären 15 Euro.

(dpa-AFX) Hannover - Der Automobilzulieferer Continental < CON.ETR > kann nach Ablauf der gesetzlich vorgeschriebenen zweiwöchigen Fristverlängerung für das Übernahmeangebot für die Phoenix AG < PHO.ETR > nun über 75,96 Prozent der Aktien des Hamburger Konkurrenten verfügen. Das teilte Continental am Samstag in Hannover mit. Continental zahlt den Aktionären 15 Euro.

Ob die Übernahme aber tatsächlich zu Stande kommt, hängt von der Entscheidung der EU-Kommission ab. Sie hatte vor wenigen Wochen allerdings Wettbewerbsbedenken angemeldet und eine vertiefte Prüfung eingeleitet. Eine Entscheidung soll im Oktober vorliegen. Die Phoenix-Aktionäre werden über die Übernahme voraussichtlich im Dezember in einer außerordentlichen Hauptversammlung entscheiden. Nach zwei Verlustjahren hatte Phoenix 2003 die Trendwende geschafft und bei einem Umsatz von 1,15 Milliarden Euro einen Jahresüberschuss von 5,5 Millionen Euro erzielt. 9.700 Menschen arbeiten für das Hamburger Unternehmen.

Continental will mit der Übernahme der Phoenix AG ihre Sparte Contitech mit zu einem der weltweit führenden Spezialisten in der Kautschuk- und Kunststofftechnologie weiter entwicklen. Die Sparte hatte im vergangenen Jahr einen Umsatz von rund 1,8 Milliarden Euro erwirtschaftet.

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