Continental will Dividende trotz Gewinnrückgang steigern
Continental übernimmt Mehrheit an Elekronik-Zulieferer

Der Reifenkonzern und Autozulieferer Continental AG wird die unternehmerische Führung an dem Elektronik Temic GmbH-Zulieferer übernehmen. Mit Daimler-Chrysler sei die Übertragung von 60 % der Anteile vereinbart worden, teilte das Hannoveraner Unternehmen am Montag mit. Daimler-Chrysler bleibe bis auf Weiteres mit 40 % an Temic beteiligt.

dpa/rtr HANNOVER. Die Transaktion müsse noch durch die zuständigen Kartellbehörden genehmigt werden, hieß es. Der Kaufpreis für 100 % der Temic betrage schuldenfrei zwischen 623 Mill. Euro und 633 Mill. Euro, abhängig vom Zeitpunkt der Ausübung der Optionen für die Übernahme der Restanteile.

Nach Angaben von Continental hat Temic im vergangenen Jahr mit rund 5 800 Mitarbeitern einen Umsatz von rund 1,1 Mrd. Euro erzielt. Bisher würden rund 35 % des Temic-Geschäftes auf Lieferungen an Daimler-Chrysler entfallen, der Rest auf die übrige Automobilzulieferer-Industrie.

Conti erhöht Dividende

Nach eigenen Angaben will die Continental AG für das Geschäftsjahr 2000 trotz eines gesunkenen Reingewinns eine höhere Dividende zahlen. Die Ausschüttung an die Aktionäre solle um 5 Cent auf 0,51 Euro je Stückaktie steigen, teilte der Vorstand am Montag auf der Bilanzpressekonferenz in Hannover mit. Der Reingewinn war 2000 trotz eines Umsatzanstiegs um 12,8 % auf 205 Mill. Euro gesunken. Für 2001 rechnet Conti mit einem etwas schwierigeren Umfeld und weiterhin hohem Preisdruck. Gleichwohl sollen nach den Worten von Vorstandschef Stephan Kessel der Umsatz und das operative Ergebnis wachsen.

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