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Corus: Keine Diskussionen mit Thyssen-Krupp über mögliche Fusion

Der britisch-niederländische Stahlkonzern Corus hat Medienspekulationen über eine näher rückende Fusion mit dem deutschen Branchenführer Thyssen-Krupp als "vollkommen spekulativ" bezeichnet.

dpa-afx FRANKFURT. Der britisch-niederländische Stahlkonzern Corus hat Medienspekulationen über eine näher rückende Fusion mit dem deutschen Branchenführer Thyssen-Krupp als "vollkommen spekulativ" bezeichnet. "Wie bereits zuvor mitgeteilt, laufen mit Thyssen-Krupp keine Diskussionen", teilte das Unternehmen am Montag mit. Corus reagierte damit auf einen Bericht der "Financial Times".

Die "FT" hatte in ihrer Montagausgabe geschrieben, der Konzern schließe ein Zusammengehen mit dem deutschen Konkurrenten nicht aus. Das Blatt zitierte den Corus-Chef Philippe Varin mit der Aussage, er habe zu dem Thema Thyssen-Krupp "keine spezielle Botschaft". Im Zuge der Entwicklung in den kommenden Jahren schaue sich Corus "alle Möglichkeiten an". Ein Corus-Sprecher sagte auf Anfrage, die Zeitung habe die Aussagen Varins interpretiert.

Ein Thyssen-Krupp-Sprecher sagte, die Situation habe sich seit der Stahlkonferenz in Istanbul im September nicht geändert. Damals habe der Chef der Thyssen-Krupp-Stahlsparte, Ulrich Middelmann, gesagt, das der Konzern in einem europäischen Konsolidierungsprozess eine führende Rolle übernehmen wolle. "Namen von möglichen Fusionspartnern wurden nie genannt", sagte der Sprecher. Die "FT" hatte damals berichtet, Thyssen-Krupp zähle Corus zu den vier interessantesten Fusionskandidaten.

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