Cottbus siegt in Aachen: Oberhausen ist nun Aufstiegsfavorit

Cottbus siegt in Aachen
Oberhausen ist nun Aufstiegsfavorit

In der 2. Bundesliga avanciert Rot-Weiß Oberhausen nach einer Serie von fünf Siegen zum Aufstiegskandidaten Nummer eins. Nach ihrem Sieg in Aachen dürfen auch die Cottbuser hoffen in die 1. Bundesliga zurückzukehren.

HB MÜNCHEN. Der Bundesliga-Absteiger untermauerte seine Ambitionen auf die Plätze eins bis drei am Sonntag mit einem verdienten 2:0-Erfolg im Spitzenspiel bei Alemannia Aachen und hielt als Tabellenzweiter mit 35 Punkten Anschluss an RWO (38 Zähler).

Der Tabellenführer hatte bereits am Freitag einen 1:0-Heimerfolg gegen den Karlsruher SC vorgelegt. Die Euphorie in Oberhausen wird nach der Fortsetzung des Siegeszuges in den ersten drei Spielen nach der Winterpause immer größer, auch wenn Trainer Jörn Andersen seinem Stil treu bleibt: "Wir bremsen noch. Die anderen Mannschaften hinter uns wollen auch aufsteigen", bemerkte der 41 Jahre alte Norweger.

Einen Rückschlag musste am Sonntag neben Aachen auch die SpVgg Unterhaching hinnehmen: Das Team um Torjäger Francisco Copado (16 Saisontore) verlor sein Heimspiel gegen den VfB Lübeck mit 0:1. Das entscheidende Tor erzielte Jens Scharping (36.). Ein weiteres Verfolger-Duell beschließt den 20. Spieltag an diesem Montagabend (20.15 Uhr/DSF und Premiere): Der Tabellendritte 1. FC Nürnberg, der 23 seiner 32 Punkte im heimischen Frankenstadion holte, empfängt den nur einen Zähler schlechter platzierten Tabellenvierten FSV Mainz, der im Hinspiel mit 2:1 siegte.

"Leidenschaft, Zweikampfhärte und einen kühlen Kopf", hatte Cottbus-Coach Eduard Geyer von seinem Team im Aachener Hexenkessel verlangt. Vor 15 827 Zuschauern setzten die Lausitzer die Forderung ihres Trainers um. Die Tore für Cottbus erzielten Tanque Silva (41.) und Robert Vagner (65.). Unmittelbar vor dem 0:2 vergab Karlheinz Pflipsen für Aachen eine große Chance zum Ausgleich, als er einen Foulelfmeter neben das Tor schoss (63.). So hielt Tomislav Piplica, der für den am Fuß verletzten Cottbuser Stammkeeper Georg Koch zum Zug kam, sein Tor sauber. Beide Mannschaften beendeten die Partie nur mit zehn Mann: Der Aachener Stefan Blank sah wegen groben Foulspiels die Rote Karte (76.), der Cottbuser Zsolt Löw sah nach wiederholtem Foulspiel Gelb-Rot (82.).

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