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Covad Communications: Konkursrichter sitzt im Nacken

Der Internetprovider Covad Communications steht vor dem Aus. Das Unternehmen wird nach eigenen Angaben vermutlich in einigen Tagen Gläubigerschutz nach dem so genannten Chapter 11 beantragen. Covad Communications hat nun seinen Gläubigern einen neuen Vorschlag unterbreitet.

Das Management will Unternehmensanleihen, die einen Gesamtwert von 1,4 Milliarden Dollar haben, nur teilweise zurückzahlen und den Rest in Form von Aktienpaketen auszahlen. Das Angebot würde für die Anleger eine Barauszahlung von 19 Cents für jeden geschuldeten Dollar bedeuten. Zusätzlich erhalten sie eine Beteiligung an dem Internet-Unternehmen, die insgesamt knapp 15 Prozent des gesamten Aktienkapitals darstellt. Des weiteren will der Vorstand 26,5 Millionen an diejenigen Anleiheinhabern auszahlen, deren Wertpapiere im Jahr 2009 auslaufen. Der Vorschlag kommt drei Monate, nachdem die Anleger eine Neustrukturierung gefordert hatten, weil sie fürchteten, ihr investiertes Geld nicht zurückzuerhalten.

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