CPU: Keine Abhilfe durch Neusegmentierung
CPU Softwarehouse kehrt Neuem Markt den Rücken

Die am Neuen Markt gelistete Augsburger CPU Softwarehouse kehrt dem einstigen Wachstumssegment den Rücken und will zum 11. November in den Geregelten Markt wechseln.

Reuters AUGSBURG. "Mit dem Segmentwechsel zieht die CPU Softwarehouse die Konsequenzen aus der anhaltend desolaten Lage des Neuen Marktes", teilte die auf Finanzsoftware spezialisierte Gesellschaft am Mittwoch in Augsburg mit. Auch die von der Deutschen Börse geplante Neusegmentierung des Aktienmarkts lasse keine schnelle Abhilfe erwarten. Ziel von CPU sei es, "sich künftig radikal auf das eigentliche Geschäft und die Kundenbelange zu fokussieren und nicht wertvolle Ressourcen für eine derzeit nicht zielführende Marktpflege zu verbrauchen."

Im ersten Halbjahr 2002 hatte die Gesellschaft bei einem Umsatzrückgang auf 3,8 (5,6) Mill. Euro einen operativen Verlust von 2,5 (6,8) Mill. Euro ausgewiesen.

Die Aktie verlor bis zum Mittag in einem schwachen Marktumfeld 3,57 Prozent auf 0,54 Euro.

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