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Credit Suisse-Gewinn sinkt im Quartalsvergleich - Aktie fällt

(dpa-AFX) Zürich - Der Gewinn der zweitgrößten Schweizer Bank Credit Suisse < Csgn.VTX > < CSX.FSE > ist zwischen April und Juni im Quartalsvergleich nicht so stark gesunken wie von Analysten erwartet. Der Überschuss sei vor allem wegen eines Einbruchs bei der Investmentbanktochter Credit Suisse First Boston (Csfb) von 1,86 auf 1,46 Milliarden Franken (rund 945 Mio Euro) zurückgegangen, teilte die Bank am Mittwoch in Zürich mit. Die von AFX News befragten Experten hatten im Durchschnitt mit einem Gewinn von 1,28 Milliarden Franken gerechnet. Die Aktie gab in den ersten Handelsminuten wegen des vagen Ausblicks sowie Zweifeln an der Qualität des Gewinns um mehr als vier Prozent nach.

(dpa-AFX) Zürich - Der Gewinn der zweitgrößten Schweizer Bank Credit Suisse < Csgn.VTX > < CSX.FSE > ist zwischen April und Juni im Quartalsvergleich nicht so stark gesunken wie von Analysten erwartet. Der Überschuss sei vor allem wegen eines Einbruchs bei der Investmentbanktochter Credit Suisse First Boston (Csfb) von 1,86 auf 1,46 Milliarden Franken (rund 945 Mio Euro) zurückgegangen, teilte die Bank am Mittwoch in Zürich mit. Die von AFX News befragten Experten hatten im Durchschnitt mit einem Gewinn von 1,28 Milliarden Franken gerechnet. Die Aktie gab in den ersten Handelsminuten wegen des vagen Ausblicks sowie Zweifeln an der Qualität des Gewinns um mehr als vier Prozent nach.

Im Vorjahr hatte das Institut allerdings wegen eines Milliardenverlusts in der Versicherungssparte Winterthur, für die weiter jede strategische Option geprüft wird, einen Verlust von 556 Millionen verbucht. Credit Suisse rechnet 2004 mit weiteren Verbesserung des Ergebnisses. Dies sei jedoch abhängig von der Entwicklung der Wirtschaft und der Märkte und deren Auswirkungen auf die Kundenaktivitäten und Transaktionsvolumina. Zudem sei die Credit Suisse einem anhaltenden Kostendruck - insbesondere im Investmentbanking-Geschäft - ausgesetzt.

Privatkundengeshäft Weiter Wichtigste Ertragsstütze

Der Nettoertrag sank im zweiten Quartal vor allem wegen eines Einbruchs im Lebensversicherungsgeschäfts sowie im Investmentbanking von 16,56 Milliarden zwischen Januar und März um 18 Prozent auf 13,51 Milliarden Franken - nach 12,14 Milliarden Franken im Vorjahr. Die Eigenkapitalrendite habe 16,6 (Vorquartal 21,3) Prozent betragen. Die Kosten konnten im zweiten Quartal weiter etwas gedrückt werden. Hier blieb die Bank mit einem Minus von einem Prozent auf 6,26 Milliarden Franken jedoch deutlich hinter dem Ertragsrückgang zurück.

Bei den einzelnen Geschäftsbereichen blieb das Segment Credit Suisse Financial Services (Csfs) mit einem Überschuss von 1,070 Milliarden nach 1,112 Milliarden Franken im ersten Quartal die wichtigste Ertragsstütze. Innerhalb von Csfs bleib das Geschäft mit Privatkunden der größte Gewinnbringer. Bei der Investmenbanktochter Csfb ging der Gewinn im Jahresvergleich um 43 Prozent auf 430 Millionen Euro zurück. Während der Überschuss im Csfb-Bereich "Wealth & Asset Management" sich mehr als verdoppelte (301 Mio), ging er im Segment "Institutional Securities" um fast 80 Prozent auf 129 Millionen Euro zurück. Die Bank selbst bezeichnete die Csfb-Ergebnisse als "nicht zufriedenstellend."

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