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Credit Suisse: Lohninflation hat Top erreicht!

Die Lohnkosteninflation hat den Höchststand erreicht, meint die Credit Suisse. Darauf deutet der unerwartet geringe Anstieg des Lohnkostenidex. Der stieg im vierten Quartal um lediglich 0,8 Prozent; erwartet wurde ein Plus von 1,1 Prozent.

Diese Entwicklung gibt der Notenbank ausreichend Spielraum,um die Zinsen aggressiv zu senken. Die Steigerungsrate bei den Löhnen hat sowohl im produzierenden Gewerbe als auch in Dienstleistungsbereichen nachgelassen. Mit Ölpreisen deutlich unter den Höchstständen und einer steigenden Anzahl von Entlassungen dürfte sich dieser Trend fortsetzen.



Die Dezember Verbraucherpreise deuten zudem darauf hinss auch die Lohnnebenkosten langsamer wachsen. DassLohninflation keine Bedrohung mehr für die Notenbank ist, hat aber auch einen Haken: Arbeitgeber könnten gezwungen sein, Arbeitsstellen und Gehälter schnell zu reduzieren, um sich vor sinkenden Gewinnmargen zu schützen.

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