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Credit Suisse steht weiter auf der Kostenbremse

Die Credit Suisse Group AG (CSG) hat im ersten Halbjahr 2001 das schwierigere Marktumfeld zu spüren bekommen. Der Reingewinn sank gegenüber der Vorjahresperiode um 24 % auf 2,7 Mrd. sfr, teilte der Finanzkonzern am Mittwoch in Zürich mit.

dpa-afx ZÜRICH. Im Reingewinn sind Amortisationen von erworbenen immateriellen Werten und von Goodwill enthalten. Der operative Gewinn ohne diese Amortisationen nahm im ersten Halbjahr 2001 um 9 % auf 3,3 Mrd. sfr. zu. Die anualisierte operative Eigenkapitalrendite der CSG ging deutlich auf 16,0 % zurück, von 23,4 % im Vorjahr. Die verwalteten Vermögen wuchsen seit Ende 2000 um 4,3 % auf 1 452,1 Mrd. sfr. Der Nettozufluss an Neugeldern fiel laut den Angaben der CSG mit 41,4 Mrd. sfr oder 3,0 % der verwalteten Vermögen erfreulich aus.

Der Konzern steht weiterhin auf der Kostenbremse. Die Investmentbank Credit Suisse First Boston hat seit Ende März 2001 total 524 Stellen (2 %) abgebaut und den Personalaufwand gegenüber dem Vorquartal auf US-Dollarbasis um 10 % gesenkt. Für das dritte und vierte Quartal erwartet die CSG an den Finanzmärkten ein anhaltend schwieriges Umfeld. Das gelte auch für die Entwicklung der Weltwirtschaft. Die gedrückte Lage werde sich auf die Vermögensverwaltung und das Investment Banking auswirken.

Zu einer Änderung kommt es im Verwaltungsrat. Der 55-jährige Thomas Schmidheiny, Verwaltungsratspräsident und Delegierter des Zementkonzerns Holcim (ehemals Holderbank), will sich vermehrt auf seine eigenen Unternehmen konzentrieren. Er tritt aus dem CSG-Verwaltungsrat, dem er seit 1989 angehört, zurück.

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