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CSU fordert vom Bund «frisches Geld» für WissenschaftDPA-Datum: 2004-06-26 10:12:01

München (dpa) - Im Streit um die geplanten Elite-Unis hat Bayerns Wissenschaftsminister Thomas Goppel (CSU) zusätzliches Geld vom Bund zur Bedingung für eine Einigung gemacht. Jede Lösung müsse ein «deutliches Plus» für die Wissenschaft enthalten, sagte Goppel in einem dpa-Gespräch.

München (dpa) - Im Streit um die geplanten Elite-Unis hat Bayerns Wissenschaftsminister Thomas Goppel (CSU) zusätzliches Geld vom Bund zur Bedingung für eine Einigung gemacht. Jede Lösung müsse ein «deutliches Plus» für die Wissenschaft enthalten, sagte Goppel in einem dpa-Gespräch.

«Das setzt frisches Geld voraus.» Hochschulen und Wissenschaft bräuchten langfristige und verlässliche Perspektiven.

Goppel warf der Bundesregierung Luftbuchungen bei der Planung des Wissenschaftsetats vor. So seien im Haushalt 63 Millionen Euro eingeplant, die durch die Streichung der Eigenheimzulage gegenfinanziert werden sollten. «Die Bundesregierung weiß, dass wir die Eigenheimzulage nicht streichen», sagte Goppel.

Der CSU-Politiker verteidigte die Blockade der von der Bundesregierung geplanten Elite-Universitäten. Es sei richtig, die Planung mit den Beratungen zur Föderalismusreform zu verknüpfen. Das geplante 1,9-Milliarden-Euro-Programm zum Aufbau von Spitzenforschung und Elite-Universitäten liegt nach dem Veto der unionsgeführten Bundesländer auf Eis.

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