CSU sorgt sich um Patientensicherheit
Mindestens 30 Männer starben nach Viagra-Einnahme

In Deutschland sind bisher mindestens 30 Männer nach der Einnahme der Potenzpille Viagra gestorben. Das Gesundheitsministerium bestätigte am Freitag einen entsprechenden Bericht der "Bild"-Zeitung. Danach wurden seit Zulassung von Viagra im September 1998 insgesamt 104 Verdachtsfälle von unerwünschten Nebenwirkungen offiziell gemeldet.

dpa BERLIN. In 30 Fällen davon sei der Patient "zu irgendeinem Zeitpunkt nach der Einnahme, häufig als Folge einer Herz- oder Kreislaufkomplikation, verstorben", heißt es in dem Bericht des Ministeriums. Europaweit seien 77 und weltweit 616 Todesfälle nach der Einnahme von Viagra gemeldet worden.

Das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) hatte laut "Bild" bereits im Januar 2000 auf die Risiken hingewiesen. Danach dürfen Patienten, denen auf Grund von schweren Herz- Kreislauferkrankungen von sexuellen Aktivitäten abzuraten ist, Viagra nicht einnehmen. Dies müssten Ärzte und Patienten beachten, betonte das BfArM. Der CSU-Abgeordnete Johannes Singhammer forderte in der "Bild" strengere Indikationen für die Verordnung der Potenzpille.

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