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CSU: Spekulationen um Kanzlerkandidatur zurückgewiesen

Aus den eigenen Reihen kommt die Forderung, Edmund Stoiber frühzeitig als Kanzlerkandidaten der Union zu nominieren. Die Führung der CSU hat sich gegen einen solchen Schritt ausgesprochen.

dpa MÜNCHEN. Die CSU-Führung hat Forderungen aus den eigenen Reihen nach einer frühzeitigen Nominierung von Parteichef Edmund Stoiber als Kanzlerkandidat zurückgewiesen. "Wir sollten derzeit keine Debatte führen", sagte Landtagsfraktionschef Alois Glück am Montag in München. Der bayerische Staatskanzleichef Erwin Huber forderte nach einem Bericht der Zeitung "Passauer Neue Presse" (Montagausgabe), niemand solle jetzt die eigene Partei in Personalspekulationen stürzen.

Am Wochenende hatten mehrere CSU-Politiker gefordert, die Kür des gemeinsamen Kanzlerkandidaten von CDU und CSU vorzuziehen. Der Parlamentarische Geschäftsführer der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Peter Ramsauer, sagte mit Blick auf ein mögliches schlechtes Abschneiden der CDU bei der bevorstehenden Wahl in Berlin: "Aus damaliger Sicht war der Zeitpunkt Frühjahr 2002 richtig. Aber wenn sich die Rahmenbedingungen ändern, muss man auch den Zeitplan ändern." Deshalb solle die traditionelle Januar-Klausurtagung der CSU-Landesgruppe in Wildbad Kreuth genutzt werden, Stoiber zum Kanzlerkandidaten zu küren.

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