DAB Bank soll Gespräche mit First-E führen
Vortagesgewinne am Neuen Markt wieder verflogen

Nach dem Kursplus von über 4 Prozent am Vortag hat der Neue Markt am Mittwoch die Gewinne fast komplett abgegeben. An der Frankfurter Börse sank der Nemax 50 im frühen Handel um 4,02 Prozent auf 995,19 Stellen. Der alle Aktien umfassende Nemax All Share fiel um 2,83 Prozent auf 1 040,52 Punkte.

dpa-AFX FRANKFURT. "Wir hatten am Vortag den Abwärtstrend an der Nasdaq nicht mehr mitgemacht, da Frankfurt schon geschlossen hatte", begründete ein Händler die Kursverluste. Die Börsianer seien nach wie vor sehr nervös: "Vorsicht an der Bahnsteigkante, heißt es für die Anleger am Neuen Markt".

Die DAB Bank führt Presseberichten zufolge Gespräche mit dem irischen Mitbewerber First-E, die vornehmlich bei Girokonten und Tagesgeldern aktiv ist. Die Aktien der DAB bank gaben mit kleinen Umsätzen um 1,09 Prozent auf 12,76 Euro nach.

Das Management des Softwareherstellers Ixos AG will für ein Mitarbeiteroptionsprogramm 40 000 seiner 19 Mio. Aktien zurückkaufen. Angesichts der kleinen Aktienanzahl, die in der Pflichtmitteilung genannt wurde sanken die Papiere um 0,66 Prozent auf 6 Euro.

Nachdem die Primacom -Papiere am Vortag mit einem Kursplus von über 50 Prozent nach oben gesprungen waren, verbilligten sie sich um 18,64 Prozent auf 4,80 Euro.

Beim Telekom-Softwareunternehmen Wapme Systems AG setzten sich die Gewinnmitnahmen des Vortages weiter fort, nachdem die Aktie in den Tagen zuvor jeweils zweistellig angezogen hatte. Die Aktien der ehemaligen Infomatec-Tochter, die durch Übernahmespekulationen getrieben wurden, verloren 6,54 Prozent auf 10,00 Euro.

Die Papiere des Medizintechnik Dienstleisters W.O.M World stiegen um 1,60 Prozent auf 9,50 Euro und setzten damit die hohen Kursgewinne der Vortage fort.

Die US-Technologiebörse type="organisation" value="US6311031081">Nasdaq verlor am Dienstag 1,92 Prozent. Die Skepsis über die Fusion der Computerhersteller Hewlett Packard und Compaq belasteten die Technologiewerte. Fraglich erschien den Analysten vor allem, wie die beiden Konzerne die Integration unter Einsparung von Kosten bewältigen wollen. Zudem belastete Ericsson mit geringen Wachstumsaussichten für den Mobilfunkmarkt die Stimmung. Überraschen gestiegene Produktions- und Auftragseingangszahlen sorgt hingegen nur kurz für steigende Kurse.

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