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DAB startet mit Verlust ins neue Geschäftsjahr

Der Online-Broker Direkt Anlage Bank (DAB) hat im ersten Quartal 2001 einen überwiegend den Analystenerwartungen entsprechenden Verlust verbucht. Einschließlich der einmaligen Abschreibung der 40-prozentigen Beteiligung Business Channel sowie des Firmenwertes der übernommenen Self Trade in Höhe von 4,7 Mill. ? ergebe sich auf Konzernebene ein Verlust von 23,8 Mill. ?, teilte die im Blue Chip-Index Nemax50 des Neuen Marktes gelistete DAB am Donnerstag in einer Pflichtmitteilung mit.

rtr FRANKFURT. Die Provisionserträge bezifferte die DAB mit 35,6 Mill. ?. Analysten hatten im Durchschnitt einen Verlust nach Steuern von 23,40 Mill. ? sowie Provisionserträge von 31,95 Mill. ? prognostiziert.

Der Umsatz belaufe sich im ersten Quartal einschließlich der Erstkonsolidierung von Self Trade auf 52,4 Mill. ?, teilte die DAB weiter mit. Darin enthalten seien Provisionserträge von 35,6 Mill. ?, ein Zinsüberschuss von 11,8 Mill. ? sowie sonstige Erträge von fünf Mill. ?. Europaweit habe die DAB in den ersten drei Monaten dieses Jahres 45 000 Netto-Neukunden gewinnen können, so dass die Anzahl der Depots rund 464 000 betrage. Das verwaltete Kundenvermögen belaufe sich auf insgesamt 11,9 Mrd. ?. Die operativen Kosten betrugen laut DAB einschließliche Marketingkosten von 16,0 Mill. ? insgesamt 75,7 Mill. ?, was 356 ? pro netto Neukunde entspreche. Die Analysten hatten für das erste Quartal im Durchschnitt einen Marketingaufwand von 16,95 Mill. ? prognostiziert.

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