Dänemark repräsentiert nur 2,7 % des Bruttoinlandsprodukts der Eurozone.
Eichel: Dänemarks Nein bedauerlich - Keine Auswirkung auf Euro

dpa BRÜSSEL. Das Nein der Dänen zum Euro wird nach Einschätzung von Bundesfinanzminister Hans Eichel die Gemeinschaftswährung nicht gefährden. "Das ist eher ein Nachteil für Dänemark. Auswirkungen für den Euro sehe ich nicht", sagte Eichel (SPD) am Freitag in Brüssel am Rande des EU-Finanzministertreffens.

Dänemark repräsentiere nur 2,7 % des Bruttoinlandsprodukts der Eurozone. "Das hat keine nennenswerte Bedeutung", sagte Eichel.

Ähnlich äußerten sich auch der französische Finanzminister Laurent Fabius und dessen niederländischer Amtskollege Gerrit Zalm. Zalm sagte: "Die wirtschaftliche Bedeutung Dänemarks ist begrenzt."

Eichel sprach von einer bedauerlichen Entscheidung in Dänemark. Die Dänen hätten bereits zum EU-Beitritt zwei Referenden gebraucht. Dänemark bleibe zwar auf Europakurs und im europäischen Währungssystem. "Es ist aber bei den Entscheidungen in der Eurozone nicht dabei." Eichel verwies darauf, das Votum sei auf den Märkten "ganz unaufgeregt" aufgenommen worden.

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