Dänische Regierung kann sich nur noch auf Rechtspopulisten stützen
Christliche Partei verlässt Regierung

Knapp hundert Tage nach ihrem Regierungsantritt hat die dänische Minderheitsregierung die Unterstützung der Christlichen Partei verloren.

afp KOPENHAGEN. «Wir sind nicht mehr Teil der parlamentarischen Basis für die Regierung», sagte Jann Sjursen, Parteichef der Christlichen Partei, am Montag in Kopenhagen.

Die Regierung unter Ministerpräsident Anders Fogh Rasmussen habe seit ihrer Wahl eine «Blockpolitik» mit der rechtspopulistischen Dänischen Volkspartei (DF) betrieben, kritisierte er. Nur mit dieser Partei habe Rasmussens rechtsliberale Venstre-Partei wirklich zusammengearbeitet. Seine Ankündigung, durch die Zusammenarbeit mit den Konservativen auch das politische Zentrum stärker einzubeziehen, habe Rasmussen nicht eingehalten. Der Rückzug der Christlichen Partei wird für die Regierungskoalition jedoch keine Folgen haben.

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