Dänischer Zeitung macht hohe Verluste: „Berlingske Tidende“ in bedrohlicher Schieflage

Dänischer Zeitung macht hohe Verluste
„Berlingske Tidende“ in bedrohlicher Schieflage

Der dänische Zeitungskonzern Berlingske Officin mit der Kopenhagener Traditionszeitung "Berlingske Tidende" hat im vergangenen Jahr einen Vorsteuerverlust von 327 Millionen Kronen erwirtschaftet.

HB/dpa KOPENHAGEN. Vor allem das Minus von 90 Millionen für "Berlingske Tidende" als Folge massiver Anzeigenverluste wurde von Beobachtern in der dänischen Hauptstadt als bedrohlich eingeschätzt. Berlingske gehört zum norwegischen Multikonzern Orkla, der bei der Übernahme des Zeitungsunternehmens eine Rendite von 15 Prozent als Ziel seines Engagements genannt hatte. 2001 hatte Berlingske Officin einen Ertrag von 1 Million Kronen bei 3,2 Milliarden Kronen Umsatz eingefahren.

Die Zeitung selbst machte in ihrer Freitag-Ausgabe die massiven Einnahmeverluste bei Stellenanzeigen als wichtigsten Grund für die hohen Verluste aus. Das Blatt verlor 2002 aber auch an Auflage. Die auf dem überregionalen dänischen Zeitungsmarkt ebenfalls mit Verlusten kämpfenden Konkurrenten "Politiken" und "Jyllands-Posten" hatten im vergangenen Jahr die Zusammenlegung aller Aktivitäten mit Ausnahme der Zeitungsredaktionen beschossen.

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