Dänisches Euro-Referendum
Stimmungswandel zu Gunsten des Euro in Dänemark

Drei Tage vor dem dänischen Euro-Referendum zeichnet sich ein Stimmungsumschwung ab: Jüngste Umfrageergebnisse wiesen einen kleinen Vorsprung für die Euro-Befürworter aus.

afp KOPENHAGEN. Nach einer von der Zeitung «Politiken» veröffentlichten Vilstrup-Umfrage unter mehr als tausend Dänen haben die Euro-Befürworter erstmals seit gut zwei Wochen wieder einen kleinen Vorsprung. 45 Prozent wollen am Donnerstag für die Einführung der europäischen Gemeinschaftswährung stimmen und 43 Prozent dagegen. Mit zwölf Prozent ist der Anteil der Unentschlossenen noch immer hoch.

Die dänische Regierung und die Opposition hatten die Bevölkerung am Sonntag einträchtig zu einem «Ja» zum Euro bei der anstehenden Volksabstimmung aufgerufen. Ein Beitritt Dänemarks zur Euro-Zone diene dem Interesse des Landes und sichere dessen Zukunft, argumentierten die beiden Regierungs- und die drei Oppositionsparteien im Kopenhagener Ein-Kammer-Parlament. Ein «Nein» zum Euro führe Dänemark hingegen in eine Zeit wirtschaftlicher Ungewissheit und finanzieller Unausgewogenheit. Zugleich versicherten der sozialdemokratische Ministerpräsident Poul Nyrup Rasmussen und Oppositionsführer Anders Fogh Rasmussen ihren Wählern, dass Dänemark seine Souveränität nicht verlieren werde.

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