"Dafür haben wir nichts bezahlt"
Senator spart durch neugestaltete Canton-Kooperation

Die Neugestaltung der Kooperation mit dem US-Produzenten Mark Canton wird der Senator Entertainment AG, Berlin, nach eigenen Angaben Einsparungen im mittleren einstelligen Mill.-$-Bereich bringen.

vwd BERLIN. Wie Investor-Relations-Manager Karl Homburg am Mittwoch auf Anfrage mitteilte, steht dem keine finanzielle Belastung durch die Übernahme der bislang von Canton gehaltenen Anteile an dem gemeinsamen Unternehmen gegenüber. "Dafür haben wir nichts bezahlt", sagte Homburg. Der Verzicht auf den bislang vereinbarten exklusiven Zugriff auf die von Canton entwickelten Stoffe resultiere aus den veränderten Marktverhältnissen.

Vor einem Jahr sei es für Firmen wie Senator noch schwer gewesen sei, an international hochkarätige Stoffe zu kommen. "Mitterweile hat sich der Markt aber zu einem Käufermarkt entwickelt", sagte Homburg. Zudem behalte Senator ja die Stoffrechte an den in Entwicklung befindlichen Projekten und sei an den weltweiten Erlösen der tatsächlich produzierten Filme beteiligt. Mit Blick auf den bisherigen Geschäftsverlauf 2001 bemerkte Homburg, dass man im Plan liege. Allerdings werde zur Erreichung der Ziele das vierte Quartal sehr wichtig sein, da dann mehrere Verträge geschlossen werden sollen. Die Zahlen für das dritte Quartal werde das Unternehmen in der letzten Novemberwoche veröffentlichen.

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