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DAG: Beschäftigte sollen mit Aktienoptionen Vermögen bilden

Die Beteiligung an Gewinn und Kapital sei sozial gerecht und wirtschaftlich effizient, so die Angestellten-Gewerkschaft.

Reuters BERLIN. Die Deutsche Angestellten- Gewerkschaft (DAG) will Mitarbeiter-Aktienoptionen zur stärkeren Vermögensbildung bei Arbeitnehmern nutzen. Es sei sozial gerecht und wirtschaftlich effizient, Arbeitnehmer in stärkerem Maß an Gewinn und Kapital zu beteiligen, sagte die DAG-Vorsitzende Ursula Konitzer der "Berliner Zeitung" (Montagausgabe) nach einem Vorabbericht vom Sonntag. Angesichts der beachtlichen Renditechancen könnten Aktienoptionen für Mitarbeiter ein attraktives Modell der Vermögensbildung sein. Die DAG fordert dem Zeitungsbericht zufolge zugleich eine Förderung durch steuerliche Anreize und einen Insolvenzschutz. Zudem dürften Aktienoptionen nicht als Lohnbremse missbraucht werden.

Vor allem junge Unternehmen teilen ihren Mitarbeitern häufig Aktienoptionen als Gehaltsbestandteil zu. Damit können die Festgehälter niedriger gehalten werden, um etwa in der Gründungsphase Geld zu sparen. Besteuert werden die Optionen derzeit wie normales Einkommen. Im ungünstigsten Fall muss damit bei Optionsausübung die Wertsteigerung mit einem Spitzensteuersatz von 51 % versteuert werden. Neben der DAG fordern auch die großen Wirtschaftsverbände eine Senkung der Steuerlast bei den Aktienoptionen. Das Bundesfinanzministerium hat jedoch derzeit keine Pläne, die Besteuerung zu ändern.

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