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Daimler-Betriebsrat: Durch Sparpläne droht Spaltung in der ZentraleDPA-Datum: 2004-07-21 21:09:55

(dpa-AFX) Stuttgart - Die Mitarbeiter der Zentrale von Daimlerchrysler < DCX.ETR > sehen sich durch die Sparpläne des Vorstands gegenüber anderen Mitarbeitern des Konzerns benachteiligt. Außerdem drohe eine Spaltung der 14 000 Mitarbeiter dieses Bereichs, erklärte das zuständige Betriebsratsmitglied Werner Funk gegenüber den "Stuttgarter Nachrichten" (Donnerstagausgabe).

(dpa-AFX) Stuttgart - Die Mitarbeiter der Zentrale von Daimlerchrysler < DCX.ETR > sehen sich durch die Sparpläne des Vorstands gegenüber anderen Mitarbeitern des Konzerns benachteiligt. Außerdem drohe eine Spaltung der 14 000 Mitarbeiter dieses Bereichs, erklärte das zuständige Betriebsratsmitglied Werner Funk gegenüber den "Stuttgarter Nachrichten" (Donnerstagausgabe).

Durch die Sparmaßnahmen im Konzern seien in den vergangenen Jahren bereits rund 750 000 unbezahlte Überstunden angefallen. Das entspreche rund 500 Vollzeit- Arbeitsplätzen, schrieb das Blatt weiter. Damit seien die Mitarbeiter der Zentrale schon jetzt besonders stark belastet.

Der Konzern fordert vom Betriebsrat unter anderem die Zustimmung zu einem Ergänzungstarifvertrag, wonach Dienstleistungen wie Kantine, Druckerei und Werkschutz nicht mehr unter den Metall-Tarifvertrag fallen. Dieser Vertrag würde vor allem die Mitarbeiter der Zentrale betreffen, sagte Funk. Darüber hinaus drohe eine Spaltung der Belegschaft des Bereichs Zentrale, der außer der Möhringer Verwaltung auch den Forschungs- und Entwicklungsstandort sowie die Nutzfahrzeugentwicklung umfasse.

Zu den Forderungen des Vorstands gehöre auch, dass in Forschung und Entwicklung die 40-Stunden-Woche mit Lohnausgleich kommt. Wenn einem Teil der Mitarbeiter Einbußen zugemutet werde und die anderen Einkommenssteigerungen erhielten, werde die Belegschaft "auseinander dividiert", sagte Funk.

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