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Daimler-Chrysler-Finanzchef führt Probleme auf schwachen US-Markt zuück

rtr BERLIN. Der Finanzchef des Automobilkonzerns Daimler-Chrysler , Manfred Gentz, hat die Probleme bei der amerikanischen Tochter Chrysler vor allem auf den derzeit schwierigen US-Markt zurückgeführt. "Wir haben einen schweren amerikanischen Markt, wir haben zu hohe Lagerbestände, wir haben sehr hohe Kaufanreize und wir haben Produktwechsel von alten zu neuen Modellen", sagte Gentz am Donnerstag in Berlin. Dies alles falle in eine Phase, in der die amerikanische Wirtschaft ausgesprochen angespannt sei. Auch die Probleme bei der Nutzfahrzeug-Tochter Freight Liner seien auf die schwierige Situation der gesamten Branche zurückzuführen. "Das ist die schwierige Marktlage, das ist kein spezifisches Problem von uns." Sobald sich der Markt erhole, werde sich auch Freight Liner erholen.

Einen Vergleich der Lage von Daimler und Chrysler mit der von BMW und seiner früheren Tochter Rover lehnte er ab. Einen Vergleich halte er für abwegig, sagte Gentz. Zugleich schloss er einen Verkauf von Chrysler aus. "An wen sollten wir denn Chrysler verkaufen, wir haben es doch gerade durch diesen Merger in unser Portfolio aufgenommen." Auf die Frage, ob er Werksschließungen bei Chrysler ausschließen könne, sagte Gentz: "Ich schließe weder etwas aus, noch schließe ich etwas ein."

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