Daimler-Chrysler hat Abweisungsklage beantragt
Kerkorian klagt weiter gegen Daimler-Chrysler

Die Klage des US- Milliardärs und früheren Daimler-Chrysler-Großaktionärs Kirk Kerkorian geht in eine neue Runde.

ajo STUTTGART. Kerkorian hat über seine Vermögensgesellschaft Tracinda Daimler-Chrysler-Chef Jürgen Schrempp und andere Konzernmanager verklagt, die Aktionäre über die Art des Zusammenschlusses von Daimler mit Chrysler getäuscht zu haben. Es sei nicht wie in den damaligen Fusionsunterlagen behauptet eine Fusion unter Gleichen gewesen sondern eine Übernahme.

Bei einer Übernahme hätte Daimler-Benz nach Meinung von Tracinda einen höheren Preis zahlen müssen. Kerkorian stützt sich auf Äußerungen Schrempps in einem Zeitungsinterview vom Herbst 2000. Daimler-Chrysler hat gegen diese Klage Abweisungsklage beantragt.

Tracinda beantragt jetzt seinerseits die Abweisungsklage zurückzuweisen. Die Tracinda- Anwälte erwarten die eigentliche Klageerwiderung von Daimler-Chrysler innerhalb eines Monats und eine Entscheidung des Gerichts in Wilmington/Delaware bis August.

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