Daimler Chrysler investiert eine Milliarde Euro
2010 weltweit über 500 000 Brennstoffzellen-Autos

Mehr als 500 000 umweltfreundliche Fahrzeuge mit Brennstoffzelle werden nach Einschätzung des Autobauers DaimlerChrysler in sieben Jahren auf der Welt unterwegs sein. "Wenn es uns gelingt, 2010 so viele Autos auf den Straßen zu haben, wäre das ein Durchbruch", sagte Vorstandsmitglied Thomas Weber am Donnerstag in Stuttgart.

HB/dpa STUTTGART. Der Stuttgarter Konzern werde eine Milliarde Euro in diese Technologie investieren.

Weber, der seit Januar als Forschungsvorstand der DaimlerChrysler AG amtiert, sprach sich für mehr Zusammenarbeit der Automobilhersteller bei dieser zukunftsträchtigen Technologie aus. Eine halbe Million Fahrzeuge verschiedener Hersteller mit dem emissionsfreien Brennstoffzellen-Antrieb bedeuten einen Marktanteil von rund einem Prozent aller jährlich neu zugelassenen Automobile.

Um schnell und effektiv Kraftstoff einzusparen und den CO2-Ausstoß zu verringern, müsse aber auch der klassische Verbrennungsmotor optimiert werden. "Die rückstandsfreie Verbrennung ist ein Thema", sagte Weber. Er betonte, dass der Dieselmotor künftig auch die hohen kalifornischen Schadstoff-Richtlinien des Jahres 2007 einhalten könne. Deshalb habe der Diesel auch in den USA eine Zukunft.

Weber sagte, der Konzern habe mit sechs Milliarden Euro das höchste Budget für Forschung und Entwicklung eines deutschen Unternehmens. Für den Konzern arbeiteten 1600 Forscher an Zukunftsprojekten wie dem unfallfreien Fahren. Insgesamt sind bei Daimler Chrysler weltweit 28 000 Mitarbeiter in der Forschung und Entwicklung beschäftigt.

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