"Daimler-Chrysler ist ein globaler Automobilkonzern"
Unternehmensberater nimmt Daimler-Chrysler-Chef in Schutz

Nach Einschätzung von Unternehmensberater Roland Berger hat Jürgen Schrempp, Vorstandsvorsitzender der Daimler-Chrysler AG, alles richtig gemacht.

dpa-afx BERLIN. Es sei absolut verfrüht, eine Fusion in der Automobilindustrie nach zwei Jahren zu beurteilen, wenn die normale Lebensdauer eines Automodells heute zwischen sechs und acht Jahren liege, sagte er in einem Gespräch mit der Tageszeitung "Die Welt". Er bezeichnete Daimler-Chrysler als einzig wirklich globalen Automobilkonzern.

Erfolg oder Misserfolg dieser Fusion haben nach Einschätzung von Berger nichts mit dem Konjunkturzyklus in der Automobilindustrie zu tun. Darunter würden alle Hersteller leiden. Ford habe im ersten Halbjahr beim Betriebsergebnis einen Einbruch von 18 % vermeldet, GM von vier Prozent. Daimler-Chrysler habe immerhin noch ein Plus von einem Prozent erzielt, sagte Berger. "Der Teilmarkt USA ist eingebrochen, und dies ist - zugegebenermaßen - vor Ort nicht optimal gemanagt worden." Laut Berger hat Jürgen Schrempp aber schon vorausschauend gegengesteuert. Schrempp habe schon im Februar die Parole ausgegeben, die Kosten in der Zentrale und in allen Werken zu senken, um sich auf die kommenden mageren Zeiten einzustellen.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%