Daimler-Chrysler mit Turnaround in USA
Chrysler-Chef Zetsche: US-Sparte wird 2002 Gewinn erzielen

Der US-amerikanische Autobauer Chrysler will in diesem Jahr durch Kostenreduzierungen und Umsatzsteigerungen erstmals Gewinne an den Mutterkonzern überweisen.

dpa FRANKFURT. Der Chef der US-Tochter der Daimler-Chrysler AG, Dieter Zetsche, sagte der Fachzeitschrift "Automobilwoche": "Nach heutigem Stand werden wir sogar noch einen Gewinn erzielen, wenn wir die Sondermaßnahmen heraus rechnen."

Laut Zetsche wird Chrysler das in diesem Jahr anvisierte Sparziel von 5,7 Milliarden US-Dollar durch Kostenreduzierungen und Umsatzsteigerungen erfüllen. "Da wir sowohl bei den Umsatz- als auch bei den Kostenbausteinen über Plan laufen, werden wir jenes Ziel von 5,7 Milliarden Dollar sogar noch übertreffen."

Die Garantiekosten pro Fahrzeug habe Chrysler in den vergangenen fünf Jahren um 50 Prozent zurückfahren können, davon 20 Prozent seit dem vergangenen Jahr. "Das erlaubt uns inzwischen, zu vergleichsweise geringen Kosten, auf unsere Fahrzeuge eine Garantie von sieben Jahren zu geben", sagte Zetsche der "Automobilwoche". Deutlichen Nachholbedarf sehe er noch bei der Produktivität.

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