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Daimler-Chrysler setzt Verkauf von Air Finance aus

Daimler-Chrysler und die anderen Aktionäre der Debis Air Finance haben ihre Pläne für einen Verkauf der im Luftfahrt-Geschäft tätigen Gesellschaft gestoppt. Ein Sprecher der Daimler-Chrysler-Tochter Debis sagte am Freitag: "Es ist richtig, dass wir uns mit den anderen Aktionären geeinigt haben, diese Pläne erst einmal nicht mehr weiter zu verfolgen".

Reuters BERLIN. Angesichts der Anschläge vom 11. September und ihrer Folgen für den Luftverkehr sei "derzeit nicht der geeignete Zeitpunkt" für eine solche Transaktion. Auf die Frage, ob die Pläne zu einem späteren Zeitpunkt, wenn sich die Luftfahrtbranche wieder erholt habe, wieder aufgenommen werden könnten, antwortete der Sprecher mit "Ja".

Daimler-Chrysler hatte sich von der Debis Air Finance ursprünglich trennen wollen, da diese Gesellschaft nicht mehr zum Kern-Arbeitsgebiet des Konzerns gezählt wird. Die Debis Air Finance beschäftigt nach Debis-Angaben rund 100 Mitarbeiter und ist mit über 220 Flugzeugen im Leasing-Geschäft tätig.

Mitaktionäre von Daimler-Chrysler bei dem Unternehmen sind eine Reihe von Finanzinstituten, wie die DG Bank , die HypoVereinsbank , die Dresdner Bank und andere. Die Aktionäre der Debis Air Finance reagierten mit ihrem Stopp der Verkaufspläne offenbar darauf, dass sie nach den Anschlägen in den USA und die darauf entstehenden Belastungen für die Airlines nicht mehr die erhofften Preisvorstellungen hätten durchsetzen können.

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