Daimler-Chrysler verliert
Dax verliert mehr als 100 Punkte

Bei ruhigem Handel sinkt der Dax am Montagnachmittag auf Grund der schwachen US-Vorgaben weiter ins Minus.

vwd FRANKFURT. Bei ruhigem Handel sinkt der Dax am Montagnachmittag auf Grund der schwachen US-Vorgaben weiter ins Minus. Bis gegen 15.45 Uhr reduziert sich das Börsenbarometer um 1,4 % bzw. 96 Punkte auf 6 656, nachdem es zwischenzeitlich schon über 100 Zähler im Minus gelegen hatte. Die Seite der Gewinner führen Preussag, Thyssen-Krupp und E.on an. Bei Preussag verdichten sich Gerüchte über das Interesse von TUI an der britischen Airtours. Die Aktien legen 3,5 % auf 38,80 Euro zu. Thyssen Krupp - verbessern sich um 1,8 % auf 16,55 Euro.

Medienberichten zufolge steht das Transrapid-Projekt in der VR China kurz vor dem Vertragsabschluss. Nach über zehn Jahren gelinge nun wohl der Einstieg in die neue Technologie, kommentieren Händler. "Wenn andere Aufträge folgen, könnte das den Durchbruch bringen. Thyssen ist dabei der Systemführer", heißt es. E.onsei der gefragteste Versorger und der "save haven" unter den AKtien momentan, hiess es im Markt. Die Aktien steigen 1,7 % auf 62,06 Euro.

Telekom-Aktien leichter

Das kleine Minus der Nasdaq weitet sich im Verlauf auf über drei Prozent aus. Deutsche Technologietitel folgen brav. SAP verlieren 2,1 % auf 190,06 Euro zu, Infineon notieren mit einem Abschlag von 0,2 % auf 44,07 Euro und Epcos geben 2,1 % auf 90,25 Euro nach. Alle TMT Aktien lagen am Vormittag noch im Plus. Die Aktien der Deutsche Telekom leiden unter den Gewinnwarnungen von US-Telefongesellschaften und notieren rund zwei Prozent leichter bei 38,49 Euro. Siemens verlieren ebenfalls deutlich. Sie notieren 2,4 % leichter bei 128,50 Euro.

Verlierer des Tages ist Daimler-Chrysler . Die Aktien geben nach einer Herabstufung durch Lehman Brothers und einer Reduzierung der Gewinn-Pro- Aktie-Erwartung durch die Deutsche Bank 5,4 % auf 47,10 Euro nach und bauen somit ihren Verlust weiter aus. Kursziele von 39 Euro machten die Runde am Markt. Daimler-Chrysler sei in desolatem Zustand, meinen Händler. Die Berufung des neuen Chrysler-Chefs sei zwar ein erster positiver Schritt, jetzt müsse aber ein klares Restrukturierungsprogramm folgen, heißt es.



Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%