Daimler-Chrysler
Zwischenruf: Globales Leiden

In Stuttgart regiert die Vernunft: Da der US-Konzernteil Chrysler mehr als 2 Milliarden Euro Verlust schreibt, bekommen die Daimler-Aktionäre für 2001 keine Dividende auf Vorjahres-Niveau

zel. Gleiches gilt für die deutsche Belegschaft: Die Prämien der Mercedes-Mitarbeiter fallen niedriger aus, mag Mercedes auch wieder ein Rekordergebnis erzielen. Daimler-Chrysler ist ein weltweit tätiger Konzern, der keine Gruppen-Egoismen zulassen darf. Das Konzernergebnis setzt den Maßstab für Dividende und Prämie. Der Daimler-Vorstand agiert insofern ausgewogen, als er Opfer von beiden - Aktionären und Mitarbeitern - verlangt. Vor einem Jahr, als Chrysler erstmals Verluste auswies, fiel die Dividende zu hoch aus. Deshalb gibt es in diesem Jahr keine Alternative zur Kürzung. Zumal die Aussichten 2002 gut sind: Chrysler dürfte sein Ergebnis auf jeden Fall verbessern, und auch die angeschlagene US-Lkw-Sparte Freightliner signalisiert ein Ende der Verluste. Aktionäre und Belegschaft müssen sich keine Sorgen machen - nächstes Jahr gibt es wieder mehr.

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