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Daimler-Chrysler

Daimler-Chrysler hat nicht an der Erfahrung seines Partners Mitsubishi partizipiert, sondern geht eigene Wege. Der erste Benzin-Direkteinspritzer der Schwaben kann für das Modell CLK zwar schon jetzt geordert, aber erst ab September geliefert werden. Er ist Teil einer neuen Vierzylinder-Familie mit 1,8 Litern Hubraum und Kompressor. Einer der vier neuen Motoren ist ein Direkteinspritzer (Typenkürzel: CGI). Er leistet 170 PS.

Weitere Direkteinspritzer auf den Markt zu bringen, hat Mercedes keine Eile. Begründung: So lange es schwefelarmes Benzin flächendeckend verbreitet ist, können die Motoren ihre Verbrauchsvorteile nicht realisieren.

Stattdessen hat Mercedes sich die Devise "small is beautiful" zu eigen gemacht. Den Verbrauch will Mercedes vor allem dadurch senken, dass es kleine und leichte Motoren baut, deren Hubraum-Defizit dann mit Hilfe eines Kompressors kompensiert wird. Der Direkteinspritzer ist nach Mercedes-Angaben 19 Prozent sparsamer als das Vorgängermodell. Die neuen Vierzylinder werden zuerst in der C-Klasse, später auch in den anderen Modellen eingebaut. Dank Speicher-Kat ist die Euro4-Norm kein Problem.

Die Mitsubishi-Technik komme deshalb nicht in Frage, weil sie von der Abgaswerten her einen Rückschritt bedeute. Die konventionellen Kanaleinspitzer schaffen bereits die Euro4-Norm. Dabei hat Mercedes schon in den Fünfzigerjahren beim 300 SL, dem legendären "Flügeltürer", das erste Serienauto mit einem direkt einspritzenden Viertaktmotor vorgestellt.

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