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Daimler testet UMTS im Auto

Die Daimler-Chrysler AG, Stuttgart, will als erster Autohersteller UMTS-Dienste als Sonderausstattung in Fahrzeugen anbieten. In Berlin hat das Unternehmen gemeinsam mit den Partnern T-Mobile, Siemens, Sun Microsystems, Jentro und der Universität Nizza das weltweit erste UMTS-Testfahrzeug vorgestellt.

dri BERLIN. In drei bis vier Jahren, so Hans-Joachim Schöpf, Leiter Entwicklung Mercedes-Benz Pkw, sollen Laptops, UMTS-basierte Navigationssysteme und Infodienste zunächst in der Luxusklasse, später in allen Fahrzeugen eingesetzt werden. Das Testfahrzeug, für das Siemens eine UMTS-Basisstation auf das Dach der Mercedes-Niederlassung baute, hat für den Fahrer einen Routenplaner mit Stau-Infos und Stadtführern eingebaut. Für die Passagiere auf den Rücksitzen gibt es Computerarbeitsplätze. Aus dem fahrenden Auto heraus kann man sich ins firmeneigene Intranet einwählen, im Internet surfen und E-Mails verschicken oder Filme und Musik herunterladen.

Bisher funktioniert die Technik erst im Umkreis von 1,5 Kilometern um die UMTS-Sendestation. T-Mobile will in Berlin bis Ende des Jahres 50 UMTS-Basisstationen aufgebaut haben. Dann soll die Übergabe von einer UMTS-Antenne zur nächsten aus dem fahrenden Auto heraus getestet werden. Heute funktioniert dies nach Expertenaussagen noch nicht reibungslos.

Aus dem fahrenden Auto erreicht UMTS zur Zeit doppelte ISDN-Geschwindigkeit. Mobilfunker wie T-Mobile bieten mobile Datendienste über Handys und PDAs heute auf Basis der GPRS-Technik an. T Deutschland-Chef-Mobile Timotheus Höttges erwartet auch bei Datendiensten für das Auto einen gleitenden Übergang von GPRS zu UMTS.

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