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Daimler verfolgt Vision des unfallfreien Straßenverkehrs

rtr STUTTGART. Die Daimler-Chrysler AG will einen unfallfreien Straßenverkehr durch den Einsatz modernster Elektronik erreichen. "Wir wollen den unfallfreien Straßenverkehr", sagte Forschungsvorstand Klaus-Dieter Vöhringer am Mittwoch in Sindelfingen. Die rasanten Fortschritte der Elektronik, die ihre Leistungsfähigkeit jedes Jahr verdopple, lasse die Umsetzung dieser Vision in die Realität möglich erscheinen. "Wir glauben, dass in den nächsten zehn, 20 Jahren die fahrzeugbedingten Verkehrsunfälle auf Grund unserer Arbeiten drastisch zurückgehen werden", sagte Vöhringer laut Redetext weiter.

Vöhringer verwies auf einem Innovationssymposium des Stuttgarter Konzerns auf die Arbeiten des Unternehmens an neuen Sicherheitssystemen für die Zukunft. So werde eine Sensorik für das Erkennen von bevorstehenden Zusammenstößen erforscht. Sie warne den Fahrer vor drohenden Zusammenstößen und greife dann ein, wenn der Fahrer wegen seiner Reaktionszeit keine Chance mehr hätte, den Unfall zu vermeiden. In einem weiteren Forschungsprojekt werde ein so genannter "Fußgängerassistent" untersucht, bei dem Sensoren automatisch erkennten, ob sich beim Abbiegen neben dem Fahrzeug ein Radfahrer oder ein Fußgänger aufhält. Auch das Fahren mit einem "Joystick" (einem Steuerhebel) statt mit Lenkrad könne Vorteile bringen, jedoch sei auch dieses Projekt noch im Forschungsstadium.

"Die Vision des unfallfreien Straßenverkehrs ist faszinierend", sagte Vöhringer. Solche Technologien könnten sich aber durchaus auch wirtschaftlich auszahlen. So könnte es sein, dass ein Fahrzeug, das wegen seiner Technologie seltener in Unfälle verwickelt werde als andere Autos, von Kunden bevorzugt werde.

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