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DaimlerChrysler: Analysten unerfreut

Um die Nachfrage in den USA anzufachen, sollen die Preise der Chrysler-Modelle im kommenden Jahr um durchschnittlich 199 Dollar gesenkt werden. Im Fall des Grand Cherokee Jeeps werden sich die Preisreduzierungen sogar auf 2.000 Dollar belaufen.

"Unsere Fahrzeuge waren im Vergleich zu den Konkurrenzmodellen schlichtweg überteuert", räumte George Murphy, Chef für das globale Marketing, ein. In Anbetracht der Preissenkungen soll allerdings die Höhe der sonst gewährten Rabatte bei Fahrzeugkäufen abgebaut werden. Analysten scheinen von der Entscheidung des Managements nicht viel zu halten. So befürchtet die Deutsche Bank, dass die Preissenkungen den harten Wettbewerbskampf noch mehr anfachen werden. Letztendlich bestehe das Risiko, dass die Rabatte trotz der Preissenkungen wieder ausgeweitet werden müssen. In diesem Fall hätte sich Chrysler ins eigene Fleisch geschossen. Preissenkungen im Umfeld einer enttäuschenden Nachfrage drohen die Ertragslage noch mehr zu belasten, befürchten die Analysten.

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