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Daimlerchrysler-Aufsichtsratskreise: Cordes wird neuer Mercedes-Chef

(dpa-AFX) Stuttgart - Der Autokonzern Daimlerchrysler < DCX:ETR > stellt in dieser Woche im Topmanagement die personellen Weichen für die Zukunft. Es gilt als sicher, dass der bisherige Nutzfahrzeugvorstand Eckhard Cordes am Donnerstag (29. Juli) vom Aufsichtsrat zum neuen Chef der Mercedes Car Group ernannt wird. Das erfuhr die Nachrichtenagentur dpa am Dienstag aus Aufsichtsratskreisen. Er wird damit Nachfolger von Jürgen Hubbert (65), dessen Vertrag bei Daimlerchrysler im April 2005 ausläuft. Eine offizielle Bestätigung für diese Personalie gab es am Dienstag im Unternehmen allerdings nicht.

(dpa-AFX) Stuttgart - Der Autokonzern Daimlerchrysler < DCX:ETR > stellt in dieser Woche im Topmanagement die personellen Weichen für die Zukunft. Es gilt als sicher, dass der bisherige Nutzfahrzeugvorstand Eckhard Cordes am Donnerstag (29. Juli) vom Aufsichtsrat zum neuen Chef der Mercedes Car Group ernannt wird. Das erfuhr die Nachrichtenagentur dpa am Dienstag aus Aufsichtsratskreisen. Er wird damit Nachfolger von Jürgen Hubbert (65), dessen Vertrag bei Daimlerchrysler im April 2005 ausläuft. Eine offizielle Bestätigung für diese Personalie gab es am Dienstag im Unternehmen allerdings nicht.

Als Favorit für die Spitze der dann vakanten Nutzfahrzeugsparte wird smart-Chef Andreas Renschler genannt. Auf dessen Chefposten beim Kleinwagenhersteller in Böblingen könnte Ulrich Walker rücken, der nach dem Rückzug von Daimlerchrysler seinen Platz im Vorstand des japanischen Autobauer Mitsubishi Motors räumen musste.

Ursprünglich war Wolfgang Bernhard als neuer Chef der Mercedes Car Group ausersehen worden. Kurz vor seinem Amtsantritt am 1. Mai war Bernhard aber überraschend seines Postens enthoben worden. Er hatte es sich offenbar sowohl mit Hubbert als auch Gesamtbetriebsratschef Erich Klemm verscherzt, als er Mercedes zum Sanierungsfall erklärt hatte. Außerdem soll er sich nach Medienberichten in der Mitsubishi- Krise gegen Konzernchef Jürgen Schrempp gestellt haben. Hubbert könnte sich nun wie ursprünglich geplant auf das Strategiegremium Executive Automotive Council (EAC) konzentrieren, in der vor allem die Aktivitäten der Mercedes Car Group und Chrysler koordiniert werden.

Der Stuttgarter Autokonzern dürfte am Donnerstag außerdem gute Zahlen für das 2. Quartal und das erste Halbjahr 2004 vorlegen. Die meisten Analysten erwarten im 2. Quartal eine deutlich höheren operativen Gewinn als im Vergleichsquartal 2003. Vor allem bei Chrysler in den USA und im Nutzfahrzeuggeschäft dürften die Gewinne massiv gestiegen sein. In der Mercedes Car Group könnte das Quartalsergebnis durch hohe Anlaufkosten für neue Modelle und den zyklisch bedingten Minderabsatz belastet sein. Hier werden für die zweite Jahreshälfte bessere Zahlen erwartet.

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